NeurologieNeurologie





"Auch der Geist
hat seine Hygiene,
er bedarf, wie der Körper,
einer Gymnastik."

Honoré de Balzac (1799-1850)
französischer Erzähler





Wer wird ergotherapeutisch behandelt?Wer wird ergotherapeutisch behandelt?

Menschen mit einer Erkrankung oder Funktionsstörung aufgrund von:

  • Apoplex (Schlaganfall) 
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Dementielle Veränderungen, M. Alzheimer 
  • Morbus Parkinson 
  • Degenerative Erkrankungen des Muskel-, und Skelettsystems z.B. ALS 
  • Depressionen


Ziele der ErgotherapieZiele der Ergotherapie

  • Hemmung und Abbau pathologischer Haltungs-, Bewegungsmuster
  • Verbesserung der Grob- und Feinmotorik zur Stabilisierung sensomotorischer und perzeptiver Funktionen
  • Verbesserung des Gleichgewichtes und der Koordination
  • Aktivierung neuropsychologischer Fähigkeiten, wie Orientierung, Aufmerksamkeit, Konzentration, Ausdauer, Merkfähigkeit und Gedächtnis
  • Förderung größtmöglicher Unabhängigkeit und Selbständigkeit im körperlichen, geistigen und sozialen Bereich
  • Entwicklung, Förderung und Verbesserung der sozioemotionalen Fähigkeiten im Bereich der Affekte oder Kommunikation
  • Versorgung von Hilfsmitteln, häusliche und berufliche Adaptation


TherapieangeboteTherapieangebote

  • Sensomotorisch-perzeptive Behandlung
  • Motorisch-funktionelle Therapie in Anlehnung an das Bobath-Konzept
  • Motorisch-funktionelle Therapie in Anlehnung an das Perfetti-Konzept
  • Neuropsychologische Behandlung, wie Gedächtnistraining, Wahrnehmungs-, Orientierungstraining, Übungen zur Handlungsplanung, Problemlösung und Konzentration
  • Alltagsrelevantes Training, wie An- und Ausziehtraining, Training zur Nahrungsaufnahme, Körperpflege, Haushaltsführung und Fortbewegung
  • Beratung der Patienten und Angehöriger sowie Anpassung ans häusliche und berufliche Umfeld